Turniere und Team-Events
JSG Heidelberg auf Tour: Arnhem statt Aabenraa
Nachdem die JSG Heidelberg in den vergangenen beiden Jahren jeweils den Weg in das dänische Aabenraa gefunden hatte, stand für 2026 ein neues Ziel auf dem Programm: Arnhem in den Niederlanden. Mit insgesamt 48 Kindern und Jugendlichen aus den Altersklassen U13, U15 und U17 sowie 12 Trainerinnen, Trainern und Betreuern machte sich die Reisegruppe auf den Weg zu einem internationalen Handballturnier.
Schon die Anreise brachte ihre eigenen Herausforderungen mit sich: Ein vollbesetzter Reisebus, jede Menge Gepäck, Handbälle, Schlafsäcke und genügend Proviant für eine kleine Expedition. Dank bester Stimmung und einer überraschend belastbaren Playlist erreichten alle wohlbehalten das Turniergelände.
Geschlafen wurde in der Olympus-Schule, die für ein ganzes Wochenende zum Zuhause der JSG wurde. Wie man es von Schulübernachtungen kennt, zeigte sich bald, dass die Kinder und Jugendlichen auch nach einem langen Turniertag erstaunliche Energiereserven besitzen. Die Betreuer sammelten dabei wertvolle Erfahrungen beim Nachtwachen, Wecken und bei der Suche nach verschwundenen Sportsocken.
Sportlich präsentierte sich die JSG mit zwei U13-, zwei U15- und einer U17-Mannschaft in starker Form. Gegen Teams aus verschiedenen Ländern wurde hart um jeden Ball gekämpft, viele spannende Partien bestritten und natürlich auch der ein oder andere Sieg gefeiert. Besonders erfreulich war zu beobachten, wie die Spielerinnen und Spieler sich gegenseitig unterstützten und als große Gemeinschaft auftraten.
Abseits des Spielfelds bot das Turnier zahlreiche Gelegenheiten, neue Freundschaften zu schließen, internationale Handballluft zu schnuppern und gemeinsam eine großartige Zeit zu verbringen. Ob beim Anfeuern der anderen JSG-Teams, beim gemeinsamen Essen oder im Austausch mit Spielerinnen und Spielern aus aller Welt – das Wochenende bot weit mehr als nur Handball.
Nach mehreren intensiven Turniertagen ging es schließlich zurück nach Heidelberg. Im Bus war es auf der Rückfahrt deutlich ruhiger als auf der Hinfahrt – ein sicheres Zeichen dafür, dass alle ihre letzten Energiereserven auf dem Spielfeld gelassen hatten.
Die Reise nach Arnhem war für alle Beteiligten ein großartiges Erlebnis, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein herzliches Dankeschön gilt der Dietmar Hopp Stiftung für die Förderung der Fahrt mit dem Reisebus sowie allen Trainerinnen und Trainern, Betreuern, Fahrerinnen und Fahrern und den Eltern, die solche Fahrten überhaupt erst möglich machen.